Fragmente Wiesbaden | 28. März | 14:00 Uhr
Philipp Köder mäht seit vielen Jahren mit der Handsense zu bewirtschaftende Flächen. Er steht damit für den Erhalt einer Kulturtechnik, die durch den Einsatz moderner Maschinen auszusterben droht. Für ihn ist der gekonnte Einsatz der Handsense Kultur und Ausdruck von lebendiger Gemeinschaft und Fülle.
Deshalb beforscht er die Praxis der Handsense in dem Bemühen, die Tradition des althergebrachten Werkzeugs zu erhalten und die Sense selbst nach den Erfordernissen der Ergonomie und durch die Möglichkeiten, moderne Werkstoffe einsetzen zu können, weiterzuentwickeln.
Sein Vorhaben wird durch die Stiftung Convivial gefördert. Am 28. März ab 14:00 Uhr ist Philipp Köder vor Ort im „Fragmente“ und präsentiert die ersten Ergebnisse seiner Praxisforschung.
Darüber hinaus will er uns gerne an seinen Erfahrungen teilhaben lassen und uns erläutern, was wir brauchen, um künftig die eigenen Parzellen mit einer Handsense bearbeiten zu können.
Für das leibliche Wohl wird wie immer gesorgt sein.