• Die Stiftung unterstützt das Dissertationsprojekt »Die Kunst der Demenz« von Oliver Schultz.

  • Der Arbeitsbegriff, welcher durch das aktuelle Sozialsystem verfestigt wird, lässt sich durch eine Reduktion auf Erwerbsarbeit charakterisieren. Arbeit wird dabei zum Selbstzweck, da lebensnotwendige Löhne, durch die Ausweitung des Niedriglohnsektors, oft nicht mehr durch die Erwerbsarbeit generiert werden können.20 Der Mensch wird weiterhin in Konkurrenz zur Maschine getrieben, indem er in den Arbeitsmarkt zurückgedrängt wird, der ihn meist durch Rationalisierungsmaßnahmen ausgeschieden hat. Menschen die dabei nicht willens sind, die Zurückdrängung aktiv mit zu gestalten, verlieren durch Entzug der Sozialleistungen ihr Recht auf Leben. Sowohl die Degradierung des Menschen zum Maschinenkonkurrenten, als auch die Bereitschaft, Sozialleistungen gänzlich zu entziehen, führen mich zu der Schlussfolgerung, dass das Sozialsystem als Repräsentant des aktuellen Arbeitsethos, die Lebensfeindlichkeit desselben bezeugt.

  • »Schneller kaufen – schneller wegwerfen; in einem Wirtschaftssystem, in dem die Kaufzyklen beschleunigt werden durch die bewusste Verkürzung der Produktlebensdauer, liegt unser »Repair Café 4 all« außerhalb kapitalistischer Verwertungslogik. Wir erhalten Dinge im gemeinsam Reparieren, sind damit sozial und schonen die Umwelt in zweierlei Hinsicht: Erstens durch die Vermeidung von Müll und zweitens durch die Schonung unserer Ressourcen, deren Förderung ebenfalls mit erheblichen Umweltschäden verbunden ist. 

  • Die Stiftung Convivial unterstützt drei Veranstaltungen von Impatientia e.V. Essen, die sich kritisch mit den gegenwärtigen Entwicklungen im Gesundheitswesen auseinander setzen. 

  • Unabhängig von Prognosen einer noch steigenden Anzahl an Demenzpatienten2 in Deutschland kann der Umgang mit der Alzheimer-Krankheit bereits heute als eine große soziale Herausforderung gesehen werden. Als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe wird sie zwar mehr und mehr auch in einem außermedizinischen Kontext betrachtet, doch liegen nach wie vor Definition und Behandlung dementieller Syndrome vorwiegend in den Händen von medizinischen Experten.